Ganz unkompliziert deine Liquidität berechnen

“Liquidität berechnen” – schon beim Gedanken daran läuft es vielen Unternehmern kalt den Rücken runter. 

Aber halt, nicht so schnell!

Wenn du erst mal verstanden hast, warum die Liquidität für deinen weiteren Erfolg elementar ist und dass du sie ohne große Umschweife für dich ermitteln lassen kannst, sieht die Sache wieder anders aus.

Wir haben diesen Artikel hier für dich verfasst, damit du in Zukunft keine Angst mehr vorm Berechnen deiner Liquidität haben musst. Nach dem Lesen wirst du die Sache mit ganz anderen Augen sehen.

Aber first things first. 

Klären wir mal, was es mit dieser Liquidität überhaupt auf sich hat.

 

Was ist die Liquidität und warum ist sie für dein Unternehmen wichtig?

Für Startups – und eigentlich für alle anderen Unternehmen auch – führt kein Weg an dieser essentiellen Kennzahl vorbei: der Liquidität.

Liquidität einfach erklärt:

Die Liquidität gibt an, wie gut dein Unternehmen seinen Zahlungen, wie Miete oder Gehaltsabrechnungen, nachkommen kann. Kannst du sämtliche Kosten immer pünktlich bezahlen, bist du liquide bzw. solvent.

Laut dieser Definition merkt man schon, dass die Liquidität zu jeder Zeit gegeben sein muss. Schließlich wartet niemand gerne auf sein Geld.

Wenn du deinen Liquiditätsengpass berechnest, siehst du gleichzeitig auch immer, wie gesund dein Unternehmen ist. Sie zeigt dir gewissermaßen die Lebenserwartung deines Betriebes.

Wie lange könnte deine Firma überleben, wenn der Umsatz morgen auf Null sinkt?

Die Frage solltest du dir nicht nur zu Herzen nehmen, sie ist genau das, was wir mit der Liquidität beantworten wollen.

“Alles dreht sich allein um Liquidität.” 

Spätestens in der Corona-Krise hat sich gezeigt, wie wichtig die liquiden Mittel für Unternehmen jeder Größe sind. “Alles dreht sich allein um Liquidität.”, war die sehr treffende Aussage von Insolvenzverwalter Martin Lambrecht in einem Interview bei Capital.

Wir könnten es nicht besser zusammenfassen.

Als Unternehmer stehen dir verschiedene Möglichkeiten bereit, um deine Liquidität zu ermitteln:

  1. Die Liquidität automatisch mithilfe einer Software berechnen (sehr einfach).
  2. Einen Steuerberater bzw. Buchhalter deine Liquidität ermitteln lassen (teuer).
  3. Deine Liquiditätsgrade mit verschiedenen Formeln selber berechnen (mühsam).

Wir wollen dir hier in diesem Artikel die verschiedenen Möglichkeiten näher erklären. Du kannst am Ende dann selber entscheiden, welche Option für dich und dein Unternehmen am meisten Sinn macht.

Deine Liquidität mit einer Software berechnen

Die mit Abstand einfachste und zugleich schnellste Methode, um die Liquidität eines Unternehmens zu berechnen, besteht darin, einer Software die ganze Arbeit zu überlassen.

Es gibt online verschiedenste Liquiditätsrechner. Da wir von CFgO aber unseren eigenen Rechner entwickelt haben, demonstrieren wir dir mal kurz, wie simpel das funktioniert.

 

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Video ist nicht so dein Ding?

Dann haben wir hier den Prozess für dich niedergeschrieben:

Zuerst brauchst du die Buchhaltungsdaten deines Unternehmens. Bei CFgO kannst du diese ganz simpel aus zwei verschiedenen Quellen übertragen:

  1. von Buchhaltungsbutler
  2. von deiner DATEV-Exportdatei (womit du aus jedem Tool deine Daten in die CFgO Software übertragen kannst)

Wenn du bereits über einen Account bei Buchhaltungsbutler verfügst, musst du im Upload Bereich lediglich deinen API Key und deinen Kontenrahmen angeben. Sobald das erledigt ist, macht unsere Software den Rest und du kannst mit deinem Liquiditäts-Management starten.

Alternativ kannst du deine Daten mittels DATEV hochladen. Frage dafür den DATEV Buchungsstapel und die Summen- und Saldenliste bei deinem Steuerberater an oder lade sie aus ihn als DATEV Export aus deinem Buchhaltungstool runter. Lade sie im Uploadbereich bei der Registrierung hoch und schon kann es losgehen.

Du siehst schon, dass es wirklich nur wenige Klicks braucht. Den Rest regelt dann die CFgO Software für dich und du kannst dich zurücklehnen und immer den aktuellsten Stand deiner Liquidität im Auge behalten.

Sollte dir das zu nervenaufreibend sein, sind vielleicht die folgenden Optionen zum Berechnen deiner Liquidität besser für dich geeignet. 

An dieser Stelle müssen wir aber noch darauf hinweisen, dass du dich gerne persönlich an uns wenden kannst und wir helfen dir mit dem perfekten Einstieg in die Software.

 

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Liquidität vom Steuerberater ermitteln lassen

Die zweite Option, um deine Liquidität zu ermitteln, ist ziemlich teuer – wenn man es mit der Software vergleicht. Du kannst nämlich auch die ganze Arbeit an einen Steuerberater abgeben. 

Der Vorteil ist natürlich, dass du dich selbst dann um nichts mehr kümmern musst. Keine Formeln, keine trockenen Zahlen, nichts von alledem. 

Wie wir beide wissen, kann die Zusammenarbeit mit Steuerberatern recht teuer werden. So kann dir diese Methode mehr kosten, als überhaupt notwendig wäre. Die Höhe der Honorarnote hängt natürlich u.a. davon ab, wie groß dein Unternehmen ist und wie viele Transaktionen du monatlich verbuchst. 

Ein weiterer Nachteil von diesem Vorgehen besteht darin, dass es regelmäßig wiederholt werden müsste, wenn sich ein paar Dinge in der Firma ändern. 

Während sich eine Software automatisch an neue Kosten und Eingänge anpasst, muss der Steuerberater jedes Mal praktisch von Neuem beginnen und nachrechnen. Das kann auf Dauer richtig mühsam werden, wenn du immer wieder darauf angewiesen bist, wie schnell dein Berater mit der Arbeit fertig ist.

Bei der Software musst du dich lediglich einloggen und siehst die wichtigsten Kennzahlen der Liquidität auf einen Blick.

Liquiditätsgrade mit Formeln berechnen

Wir sind bereits in einem anderen Artikel tief darauf eingegangen, welche Formeln es zum Berechnen der Liquiditätsgrade gibt (hier der Link dazu). Darum möchten wir sie hier nur noch im Schnellverfahren erklären.

Liquidität 1. Grades berechnen

Die Formel für die Liquidität 1. Grades lautet wie folgt:

Liquidität 1. Grades = Flüssige Mittel / Kurzfristige Verbindlichkeiten

Die Liquidität ersten Grades wird auch als “Barliquidität” bezeichnet, weil sie angibt, wie viel Barbestand du gerade zur Verfügung hast. Mit anderen Worten zeigt dir die Formel, wie gut du kurzfristige Verbindlichkeiten mit Cash bezahlen kannst.

Hinweis: Kurzfristige Verbindlichkeiten können im Übrigen verschiedene Anschaffungen, Wareneinkauf, Dispokredite oder Anzahlungen sein. Alles, was eben in nächster Zeit bzw. unter einem Jahr beglichen werden muss.

Liquidität 2. Grades berechnen

Hier die Formel für die Liquidität 2. Grades:

Liquidität 2. Grades = Monetäres Umlaufvermögen / Kurzfristige Verbindlichkeiten

Das monetäre Umlaufvermögen setzt sich aus den flüssigen Mitteln und den kurzfristigen Forderungen (Forderungen, die unter einem Jahr beglichen werden) zusammen.

Im Fachjargon wird die Liquidität zweiten Grades gerne als “Quick Ratio” bezeichnet.

Ideal wäre es, wenn diese Kennzahl größer 1, also über 100% liegt. Dann hast du keinen Liquiditätsengpass und dein Unternehmen kann solide wachsen und Kapital reinvestieren.

Liquidität 3. Grades berechnen

Die Formel für die Liquidität 3. Grades lautet:

Liquidität 3. Grades = Umlaufvermögen / Kurzfristige Verbindlichkeiten

Das “Umlaufvermögen” ergibt sich, wenn zum vorher genannten monetären Umlaufvermögen noch die Vorräte des Unternehmens dazu addiert werden. Zu Vorräten gehören Lagerbestände, wie z.B. Rohstoffe oder Betriebsstoffe. 

Die Liquidität dritten Grades wird zudem als “Working Capital Ratio” bezeichnet.

In der Regel ist diese Kennzahl am höchsten. Das muss allerdings kein gutes Omen sein, weil es nur darauf hindeutet, dass du viele Vorräte hast. 

Der Nachteil beim Berechnen der Liquidität mit Formeln

Dir ist beim Lesen sicher schon aufgefallen, wie komplex das Thema “Liquidität” werden kann.

Die Formeln sind sehr aufwendig zu berechnen. Deswegen machen es viele Unternehmer gar nicht und haben infolgedessen keinen Plan von ihrer Liquidität oder wie man den Liquiditätsengpass berechnet.

Sie kennen gerade mal ihren Kontostand und fällen wichtige Entscheidungen auf dessen Grundlage.

Die einzige WIRKLICH attraktive Alternative ist daher, sich die ganze Rechnerei zu sparen und den Job zuverlässig von einer Software übernehmen zu lassen.

Wenn du noch unsicher bist, wie gut diese Software zum Berechnen deiner Liquidität ist, dann empfehlen wir dir ganz klar die 14-tägige Testversion. Du kannst dabei das komplette Angebot auf Herz und Nieren testen und dich selber davon überzeugen, wie viel Einsicht es dir in deine Unternehmenszahlen gewährt.

 

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Wie du mangelnde Liquidität verhinderst

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um eine bessere Liquidität im Unternehmen zu gewährleisten. Ein paar davon sind:

  1. Kürzere Rechnungszyklen
    Wie lange ist das Zahlungsziel auf deinen Rechnungen? Wenn es bei 60 Tagen liegt, während all deine Mitbewerber ihr Zahlungsziel auf 14 Tage setzen, machst du etwas falsch. Am besten wäre natürlich, wenn ein Teil oder gar der gesamte Betrag im Voraus bezahlt wird. So hat das Unternehmen immer Cash zur Verfügung, noch bevor die Arbeit abgeliefert werden muss.
  2. Zahlungen verzögern
    Nein, damit ist selbstverständlich nicht gemeint, dass du deine Lieferanten und Mitarbeiter ewig auf ihr Geld warten lässt. Wir wollen damit lediglich darauf aufmerksam machen, dass dein Unternehmen nicht jeden Rechnungsbetrag an Tag 1 überweisen muss. Die Beträge sollten natürlich immer noch rechtzeitig bei den Lieferanten ankommen, um Mahnungen und Gebühren zu vermeiden.
  3. Gewinnmarge steigern
    Mehr Gewinn machen ist der Traum vieler Unternehmen. Im Großen und Ganzen kannst du das entweder mit eingesparten Kosten, einem höheren Preis oder beidem erreichen. Mit mehr Geld in der Tasche wird dein Unternehmen automatisch liquider – sofern das zusätzliche Kapital nicht für unnötige Ausgaben verschwendet wird.
  4. Kunden genau überprüfen
    Dieser Punkt ist nicht in allen Bereichen und für alle Firmen ganz einfach umzusetzen. Aber wenn du schon vor der Zusammenarbeit weißt, dass dieser oder jener Kunde eine schlechte Zahlungsmoral hat, leitest du ihn besser an die Konkurrenz weiter. Auf diese Weise kannst du nicht nur ruhiger schlafen, sondern auch Zahlungsausfälle und Liquiditätsengpässe vermeiden.

Um deine Liquidität im Unternehmen optimal im Griff zu haben, brauchst du zu jeder Zeit einen tiefen Einblick in die Buchhaltung. Das wird dir dabei helfen, zukünftig deine Entscheidungen unter Berücksichtigung der Liquidität zu treffen.


Fazit zum Berechnen deiner Liquidität

Je nachdem, für welche Methode du dich entscheidest, kann es Zeit oder Geld kosten, um an die benötigten Informationen zu kommen. Am kostengünstigsten ist da mit Abstand die Verwendung einer Software (da sind wir natürlich nicht ganz unvoreingenommen).

Die Formeln in diesem Artikel zeigen dir, wie du die unterschiedlichen Liquiditätsgrade deiner Firma berechnen kann. 

Je besser du über deine Liquidität Bescheid weißt, desto qualitativ hochwertigere Entscheidungen kannst du für dein Unternehmen und neuen Investitionen treffen. Nicht ohne Grund wird die Liquidität als wichtigste Kennziffer im Betrieb bezeichnet!

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